Umweltbewusstsein in Kenya

Kürzlich war ich im Nakumatt, der größten Supermarktkette in Kenya, einkaufen und habe ganz deutsch und umweltgewusst meine hässlichen “Ökostofftaschen” mitgenommen. Ansonsten bekommt man x Tüten, jede Zahnpasta wird noch extra eingepackt und dann nochmal in eine Tüte rein usw. Und Müll wird in Kenya dann einfach verbrannt, richtige Müllverbrennungsanlagen gibt es hier nicht. Also versuche ich so gut es geht, Müll zu vermeiden. Der Kassierer tippt also meine Einkäufe ein und der Einpacker (das ist hier ein richtiger Job) packt fleißig in meine Ökostofftaschen ein, fragt mich aber etwas irritiert, wieso ich nicht seine tollen Nakumattplastiktüten haben will. Ich sage, dass das die Umwelt schont, weil ich damit Müll vermeide. Seine erstaunte Antwort ist: “But you can also burn those Nakumatt plasticbags!!” (”Man kann doch auch die Nakumattplastiktüten verbrennen!”) Achso.

4 Kommentare »

  1. JKE Said,

    August 11, 2007 @ 21:30

    LOL!!

    Traurig.

    Wie alt war der Tütenpacker? 20? 25? Now that’s a scary vision for the future…

  2. Daniel Said,

    August 12, 2007 @ 14:19

    Hallo Ihr!

    Gerade wie ich hier in ES vorm PC sitze und das lese trage ich stolz das Nakumatt-Festags-shirt, nachdem ich es vorgestern endlich mal abgeholt habe (natürlich mit dem Auto - der Umwelt zuliebe…)
    Viele Grüße,
    Daniel

  3.   Ankedoten aus Afrika by + mzungu’s weblog + Said,

    August 12, 2007 @ 14:33

    [...] nette Anekdote aus dem Alltag in Nairobi / Kenya: Kürzlich war ich im Nakumatt, der größten Supermarktkette in [...]

  4. mzeecedric Said,

    August 12, 2007 @ 14:58

    Einfach cool. Wird Zeit für das “Marliesische Umweltmobil”. Ich war mal so frei und promote diese Story auf mzungu’s.

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