Archive forAugust, 2007

Flughafen Jomo Kenyatta

dieses mal hatte ich bei 6 internatlern 4 flughafenfahrten. während man da so steht und sich fragt, warum die ankunftsanzeige (das ding was immer klick, klack, klick macht und rasend schnell die buchstaben und zahlen ändert) nicht funktioniert beobachtet man leute. dieses mal nicht die touristen, die sonnenhut, sonnenbrille, outdoorhosen und schuhe fürs schwere gelände anhaben, nein; sondern die leute, die sie empfangen. viele kennen sich. mann holt frau, sohn holt eltern usw. aber die meisten kennen sich nicht. so stehen viele mit namensschildern oder mit der aufschrift ihres hotels da. aber dieses mal habe ich einen gesehen mit mindestens 15 bildern auf einem zettel. ihr denkt, ja das ist ja auch super.

Flughafen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ihr wisst ja wie schwer es für europäer ist farbige auseinander zu halten (zumindest für die erste zeit). so war der junge mann auch ganz schön am kämpfen um seine leute zu finden. die anreisenden haben dann ihn gefunden und ihm ihr bild auf dem blatt gezeigt, so geht es auch!

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Neue Praktikantin im Internat

Hallo, ich bin Irene und die neue Praktikantin für 11 Monate im Internat in Nairobi. In Deutschland (Rheinland-Pfalz) war ich als Krankenschwester auf der Intensivstation tätig. Diese neue Zeit möchte ich gerne zum Sammeln von Erfahrung in der Jugendarbeit nutzen und überall wo ich kann mit anpacken. Vielleicht zeigt sich auch ein neuer Weg für meine weitere Zukunft.

Irene

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Ruben on the road

Opa Ruben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben einige Tage in Diguna verbracht…

Großes Gelände und viel Platz zum Bobbycar fahren. Und unten bei Onkel Vic kann man super auf dem Trampolin springen. Harry (hinter der Kamera) vertreibt sich die Zeit in der Werkstatt und Schreinerei, baut eine Kinderschaukel und Opa sieht man hier im “Moses” sitzen. Nicht zu vergessen: die x-Beine, die hinter dem LKW zu sehen sind, gehören Akili, Natis Riesenköter.

PS: Sorry Malindi, aber dein Hund wurde vor eurer Haustür vom Leoparden gefressen, kein Witz.

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wie missionarskinder beten…

Kurz vor den Sommerferien, Gruppenzeit abends. Wir sitzen im Wohnzimmer, der Kamin brennt, es gibt Punsch, es gab eine Andacht und gesungen wurde auch. Am Schluss sammeln wir noch Gebetsanliegen und es kommt einiges über jemand der krank ist, Geschwister in Deutschland, Eltern die den großen Umzug nach Deutschland bewältigen müssen, der letzte Schulstress, die Zeugnisse…. und dann die Bitte zu beten, dass “wir doch wenigstens einmal in den Ferien stecken bleiben; muss ja nicht so tief sein, aber wenigstens ein bisschen”. Junge, 13, betet dafür und ein anderer Junge 12 betet zum Abschluss noch für schöne Ferien und zwar folgendermaßen: “Herr Jesus, lass doch bitte auch in den Ferien keinen von uns krank werden, denn dazu haben wir doch in der Schulzeit noch genügend Zeit.”

Nach den Ferien sind wir gespannt auf alle Erzählungen und wie Gott Gebete erhört hat!

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Hochzeitstag

hochzeitstagHeute, am 11.08. haben wir unseren 6. hochzeitstag. die zeit verging so schnell und man sollte sich mal an so einem tag fragen, was haben wir in unserer ehe gemeinsam bewirkt, welche hürden haben wir gut gemeistert oder an welchen problemen haben wir noch nach 6 jahren ehe zu kämpfen? oder man kann sich einfach über das tolle geschenk freuen, was mir meine frau gemacht hat. selbstgebastelte “ja Wurst”, saure gurken, süßigkeiten und heinz ketchup, heinz chili sauce gab es gratis dazu. was ich meiner frau geschenkt habe wird wohl immer ein geheimnis für euch und für mich bleiben, denn ich weiß es selber nicht. in diesem sinn, das nächste jahr kann kommen, wir sind vorbereitet.

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Umweltbewusstsein in Kenya

Kürzlich war ich im Nakumatt, der größten Supermarktkette in Kenya, einkaufen und habe ganz deutsch und umweltgewusst meine hässlichen “Ökostofftaschen” mitgenommen. Ansonsten bekommt man x Tüten, jede Zahnpasta wird noch extra eingepackt und dann nochmal in eine Tüte rein usw. Und Müll wird in Kenya dann einfach verbrannt, richtige Müllverbrennungsanlagen gibt es hier nicht. Also versuche ich so gut es geht, Müll zu vermeiden. Der Kassierer tippt also meine Einkäufe ein und der Einpacker (das ist hier ein richtiger Job) packt fleißig in meine Ökostofftaschen ein, fragt mich aber etwas irritiert, wieso ich nicht seine tollen Nakumattplastiktüten haben will. Ich sage, dass das die Umwelt schont, weil ich damit Müll vermeide. Seine erstaunte Antwort ist: “But you can also burn those Nakumatt plasticbags!!” (”Man kann doch auch die Nakumattplastiktüten verbrennen!”) Achso.

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erdbeben in Nairobi

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Wir sind für einige tage zu meinen schwiegereltern gefahren. oma und opa vermissen ruben schon sehr und wir können auch ein wenig entspannen. aber nun zum bild. nairobi wurde in letzter zeit des öfteren ein wenig durchgeschüttelt und dieser text, den ich heute las, hat mich wieder daran erinnert. es ist ein ungewohntes gefühl wenn das sonntagsgeschirr, wenn wir welches hätten, in den regalen klappert. bis jetzt ist noch nichts von eingestürzten gebäuden zu hören und darüber sind wir sehr froh.

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