Baby in Nakumatttüte
eine freundin hat uns gestern eine traurige geschichte erzählt. da wurde von der polizei ein gerade geborenes kind in einer plastiktüte gefunden, noch mit der nabelschnur. die polizei hat sich erstmal auf die suche nach der mutter gemacht (und sie auch bald gefunden, eine 18-jähriges völlig verstörtes mädchen), anstatt das baby in ein krankenhaus zu bringen. erst zwei stunden später wurde es dann in ein kinderheim gebracht. die riefen ihre chefin an um zu fragen, was zu tun sei. das kind war schon ganz blau und hat schlussendlich das ganze hin und her nicht überlebt. nun, das passiert wohl überall auf der welt, was ist daran neu? was mir einfällt ist, dass mir so etwas nicht passiert ist und all denen nicht, die diesen beitrag lesen. das baby hat nicht einmal seinen geburtstag überleben können. so komisch es klingen mag: dieses ereignis stimmt mich auch zur dankbarkeit. dankbarkeit für meine eltern, auch wenn ich sie nur alle 2 jahre sehe, für meine frau und meinen sohn. für freunde, verstreut auf der erde und für einen liebenden gott, der selbst die menschen liebt die ihr baby aussetzen, auch wenn er bestimmt darüber weint.





