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timon, dessen eltern in malawi leben und arbeiten, erzählte mir eine kleine geschichte. ein mann kam an die tür und wollte geld verdienen in dem er das feld vom vater umgraben würde. timons vater fragte dann wozu er das geld bräuchte. der mann sagte dann: ich will damit meinen arbeiter bezahlen, der bei mir zu hause das feld umgräbt…
die angestellten, die uns im internat helfen, haben zuhause auch angestellte, die ihnen bei der feldarbeit oder im haus helfen. diese haben vielleicht auch wieder leute eingestellt, die ihnen helfen. dass die löhne von stufe zu stufe sinken ist ja wohl klar. so bekommen die leute auf dem land 50€cent pro tag, wenn überhaupt. mit so einem lohn kann man keine großen sprünge machen. so werden dann nur die jungs zur schule geschickt und die mädchen bleiben zu hause und arbeiten schon als kinder voll mit. der prozentsatz der analphabeten steigt immer weiter an, je weiter man aufs land fährt. hier trifft die redewendung: “was hänschen nicht lernt, lernt hans nimmer mehr” voll zu.